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Confidential AI

Confidential AI ermöglicht es Unternehmen, künstliche Intelligenz zu nutzen, ohne die Kontrolle über ihre sensiblen Daten aufzugeben.

Wie Unternehmen KI nutzen können, ohne ihre Datensouveränität aufzugeben


Künstliche Intelligenz verändert derzeit grundlegend, wie Unternehmen mit Daten arbeiten. Informationen werden nicht mehr nur gespeichert, durchsucht oder verwaltet, sie werden aktiv interpretiert, zusammengefasst und in Entscheidungen übersetzt.

Was früher manuelle Analyse war, wird zunehmend automatisiert.

Was früher in Datensilos lag, wird heute durch KI vernetzt.

Doch mit dieser Entwicklung entsteht eine neue Realität:

Daten werden nicht mehr nur genutzt, sie werden interpretiert.

Und genau darin liegt das Problem.

Die neue Rolle von Daten in der KI-Ära


In klassischen IT-Architekturen hatten Daten eine eher passive Rolle. Sie wurden gespeichert, abgerufen und verarbeitet, meist innerhalb klar definierter Anwendungen.

Mit dem Aufkommen moderner KI-Systeme verändert sich dieses Modell grundlegend.

KI-Systeme benötigen:

  • möglichst große Datenmengen
  • möglichst viel Kontext
  • möglichst direkten Zugriff auf Informationen

Denn:
Je mehr Daten verfügbar sind, desto leistungsfähiger wird die KI.

D. h. Daten sind die zentrale Ressource für Innovation, gleichzeitig werden sie aufgrund ihrer Sensibilität zum größten Risiko.

Das grundlegende Dilemma moderner KI


Unternehmen stehen heute vor einem strukturellen Konflikt:

ZielKonsequenz
KI maximal nutzenmaximaler Datenzugriff
Daten maximal schützeneingeschränkte KI-Nutzung

 

Dieses Spannungsfeld ist kein temporäres Problem, sondern eine direkte Folge davon, wie aktuelle KI-Systeme funktionieren.

Die meisten KI-Plattformen sind darauf ausgelegt, mit Klartextdaten zu arbeiten. Sie benötigen Zugriff auf Inhalte, um Muster zu erkennen, Zusammenhänge zu verstehen und Ergebnisse zu generieren.

Das bedeutet:

Ohne Zugriff auf Daten keine leistungsfähige KI.

Und gleichzeitig:

Mehr Zugriff bedeutet mehr Risiko für Datenabfluss oder unbefugten Zugriff.

Warum Public AI an ihre Grenzen stößt


Die erste Welle der KI-Adoption wird stark von sogenannten Public AI-Systemen geprägt.

Dazu gehören:

  • generative KI-Assistenten
  • integrierte KI-Funktionen in SaaS-Plattformen
  • cloudbasierte KI-Services

Diese Systeme sind darauf optimiert:

  • schnell Ergebnisse zu liefern
  • einfach nutzbar zu sein
  • große Datenmengen zu verarbeiten

Doch sie haben eine zentrale Einschränkung:

Sie sind nicht für hochsensible Daten konzipiert.

Warum?
Weil sie in der Regel:

  • auf Klartextdaten in nicht vertrauenswürdiger Umgebung angewiesen sind
  • innerhalb von Plattformen arbeiten, die nicht vollständig kontrolliert werden, also nicht auf dedizierter Hardware laufen, sondern auf mandantenfähigen Clustern
  • die Daten nutzen, um u. U. auch die Modelle zu trainieren
  • keine vollständige Datensouveränität gewährleisten, da der Plattformbetreiber zu jeder Zeit Zugriff auf die Daten und den KI-Datenbestand hat und sie sogar zu Erkenntnissen aus diesen Daten befragen kann.

Für viele private Anwendungsfälle ist das ausreichend.
Für Unternehmen und vor allem regulierte Branchen oder geschäftskritische Daten ist es jedoch problematisch.

Datensouveränität als zentrale Anforderung


Mit steigender Nutzung von KI auf sensiblen Daten steigen die Anforderungen an den Umgang mit diesen.

Unternehmen müssen daher:

  • regulatorische Vorgaben einhalten
  • Datenzugriffe kontrollieren
  • Transparenz über Datenflüsse schaffen
  • Risiken durch Drittzugriffe minimieren

In vielen Branchen ist Datensouveränität keine Option, sondern Pflicht.

Das bedeutet:

Unternehmen müssen jederzeit kontrollieren können, wer Zugriff auf ihre Daten hat, auch in KI-Systemen.

Und genau hier kollidieren SaaS-KI-Modelle mit modernen Sicherheitsanforderungen.

Warum klassische Sicherheitsmodelle nicht ausreichen


Viele Unternehmen versuchen immer noch, auch dieses Problem mit klassischen Sicherheitsmechanismen zu lösen:

  • Zugriffskontrollen
  • Rollen- und Berechtigungssysteme
  • Netzwerksegmentierung
  • Monitoring

Diese Maßnahmen sind wichtig, aber sie greifen zu kurz.
Denn sie adressieren hauptsächlich:

Wer innerhalb des Systems Zugriff hat.

Sie lösen jedoch nicht das eigentliche Problem:

Dass das System selbst Zugriff auf Daten benötigt.

KI-Systeme sind keine passiven Komponenten. Sie analysieren, verarbeiten und interpretieren Daten aktiv.

Das bedeutet:

Selbst wenn kein externer Nutzer Zugriff hat, bleibt der Zugriff durch das System bestehen.

Der Paradigmenwechsel: Confidential AI


Um dieses Problem zu lösen, entsteht aktuell ein neues Architekturmodell:

Confidential AI

Die Idee dahinter ist grundlegend anders als bei klassischen KI-Systemen.

Statt Daten für die KI zugänglich zu machen, wird die KI in eine Umgebung gebracht, in der:

  • Daten geschützt bleiben
  • Verarbeitung kontrolliert erfolgt
  • Zugriff strikt reguliert ist

Oder anders gesagt:

Nicht die Daten passen sich der KI an, die KI passt sich den Sicherheitsanforderungen an.

Was Confidential AI auszeichnet


Confidential AI basiert auf mehreren zentralen Prinzipien:

  1. Daten bleiben geschützt

Sensible Daten werden nicht dauerhaft im Klartext bereitgestellt. Sie bleiben verschlüsselt oder werden nur in vertrauenswürdigen, da kontrollierten, Systemen verarbeitet.

  1. Schlüsselkontrolle liegt beim Unternehmen

Ein entscheidender Unterschied zu vielen Cloud-Modellen:

Die Kontrolle über die Verschlüsselungsschlüssel liegt nicht beim Anbieter, sondern beim Unternehmen selbst.

Das bedeutet:

  • Unternehmen entscheiden über Zugriff
  • Unternehmen kontrollieren Nutzung
  • Unternehmen behalten die Hoheit über ihre Daten
  1. Verarbeitung erfolgt in isolierten Umgebungen

Die KI arbeitet nicht frei innerhalb einer offenen Plattform, sondern in kontrollierten Ausführungsumgebungen.

Diese können beispielsweise:

  • isoliert sein
  • überwacht werden
  • restriktiv konfiguriert sein

Dadurch wird sichergestellt, dass Daten nicht unkontrolliert abfließen.

Warum Confidential AI mehr ist als ein Trend


Confidential AI ist nicht nur eine technische Weiterentwicklung.

Es ist ein notwendiger Schritt, um KI in regulierten und sicherheitskritischen Umgebungen überhaupt nutzbar zu machen.

Mehrere Entwicklungen treiben diese Veränderung:

  • zunehmende Regulierung
  • steigende Sensibilität von Daten
  • wachsende Abhängigkeit von KI
  • geopolitische Unsicherheiten

Unternehmen benötigen ein Modell, das Innovation ermöglicht, ohne Risiken zu erhöhen.

Typische Anwendungsfälle für Confidential AI

Confidential AI eröffnet neue Möglichkeiten, insbesondere für Daten, die bisher nicht für KI nutzbar waren.

Interne Wissensdatenbanken

Unternehmen verfügen über große Mengen an internem Wissen:

  • Dokumentationen
  • Projektdaten
  • E-Mails
  • Berichte

Confidential AI ermöglicht es, dieses Wissen nutzbar zu machen, ohne es offenzulegen.

Vertrags- und Dokumentenanalyse

Verträge enthalten oft hochsensible Informationen.

Mit Confidential AI können:

  • Inhalte analysiert
  • Zusammenfassungen erstellt
  • Risiken identifiziert

werden, ohne die Daten dem Plattformbetreiber preiszugeben.

Compliance und Risikomanagement

Regulatorische Anforderungen erfordern oft die Analyse großer Datenmengen.

Confidential AI ermöglicht es, diese Analysen durchzuführen, ohne Compliance zu gefährden.

Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen


Besonders relevant ist das Modell für:

  • Finanzdienstleister
  • Versicherungen
  • Gesundheitswesen
  • öffentliche Verwaltung

Hier sind Datensouveränität und Geheimnisschutz ein kritischer Erfolgsfaktor.

Die Rolle von Cloud-Verschlüsselung


Confidential AI funktioniert nicht isoliert.

Sie benötigt eine Grundlage: starke Cloud-Verschlüsselung

Eine Lösung wie eperi sEcure stellt genau diese Grundlage bereit:

  • Daten werden verschlüsselt in der Cloud gespeichert
  • Schlüssel bleiben unter Kontrolle des Unternehmens
  • Zugriff wird technisch reguliert

Damit entsteht eine Architektur, die sowohl Sicherheit als auch KI-Nutzung ermöglicht.

Ein neues Referenzmodell für KI im Unternehmen


Aus diesen Bausteinen entsteht ein neues Architekturmodell:

Ebene 1: Public AI

  • schnelle Nutzung
  • Fokus auf Produktivität
  • Nutzung unkritischer Daten

Ebene 2: Confidential AI

  • Nutzung sensibler Daten
  • kontrollierte Verarbeitung
  • vollständige Datensouveränität

Dieses Modell erlaubt es Unternehmen, KI differenziert einzusetzen, je nach Sensibilität der Daten.

Die Zukunft: Souveräne KI als Standard


Die Entwicklung von KI steht erst am Anfang.

Doch eines zeichnet sich bereits klar ab:

Datensouveränität wird zum zentralen Erfolgsfaktor.

Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen wollen, müssen:

  • ihre Daten schützen
  • ihre Architektur anpassen
  • neue Sicherheitsmodelle implementieren

Confidential AI wird dabei eine Schlüsselrolle spielen.

Fazit: Innovation ohne Kontrollverlust


Die zentrale Herausforderung der KI-Ära ist nicht die Technologie selbst.

Es ist die Frage, wie sie sicher eingesetzt werden kann.

Confidential AI zeigt einen Weg auf, der beides ermöglicht:

  • Nutzung moderner KI-Technologien
  • Erhalt der vollständigen Kontrolle über Daten

Damit entsteht ein neues Paradigma:

KI sollte nicht unsicher, sondern zwingend souverän sein.

Und genau darin liegt die Zukunft.

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