Cyberversicherung: Warum Verschlüsselung mehr ist als nur ein IT-Thema
Cyberangriffe gehören längst zum Alltag – ob durch Ransomware, Phishing oder gezielte Datenabflüsse. Die Schäden in Deutschland, Österreich und der Schweiz steigen kontinuierlich. Unternehmen sehen sich zunehmend mit einer bitteren Erkenntnis konfrontiert: Eine Cyberversicherung allein reicht nicht aus. Entscheidend ist, ob die Voraussetzungen für eine Leistung im Ernstfall erfüllt sind – und dazu gehört in vielen Fällen eine dokumentierte Verschlüsselung.
Warum überhaupt eine Cyberversicherung?
Laut Bitkom stuften 2024 rund 65 % der Unternehmen Cyberangriffe als existenzbedrohend ein. 81 % waren bereits betroffen – mit Gesamtschäden in Milliardenhöhe. Eine gute Cyberversicherung hilft dann mit:
- Übernahme von Kosten bei Betriebsunterbrechung und Datenverlust
- Forensik und Rechtsberatung nach einem Angriff
- Kommunikation mit Kunden, Partnern und Behörden
Besonders kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind häufig das Ziel – und oft schlechter vorbereitet.
Versicherungsschutz nur bei nachgewiesener Sicherheit
Was viele nicht wissen: Versicherungen zahlen nur, wenn technische und organisatorische Schutzmaßnahmen nachweislich umgesetzt wurden. Dazu gehören z. B.:
- Firewalls, Virenschutz, Backups
- Multi-Faktor-Authentifizierung
- Aktualisierte Software & Sicherheitsrichtlinien
- Technisch-organisatorische Maßnahmen (TOMs) nach DSGVO und anderen Gesetzen
Wer diese Standards nicht erfüllt oder nicht dokumentiert hat, riskiert im Schadenfall eine Leistungskürzung oder den kompletten Ausfall der Versicherung.
Verschlüsselung – zentraler Baustein für die Versicherbarkeit
Eine der wichtigsten Maßnahmen: die Verschlüsselung sensibler Daten. Besonders bei personenbezogenen Informationen, Gesundheitsdaten oder Finanzinformationen ist sie oft gesetzlich vorgeschrieben – z. B. nach DSGVO Art. 32 oder branchenspezifischen Regelungen wie NIS-2, DORA oder § 203 StGB.
Dabei ist die Orientierung am Stand der Technik entscheidend, der u. a. von TeleTrusT (Bundesverband IT-Sicherheit e. V.) und der europäischen ENISA (EU-Agentur für Cybersicherheit) konkretisiert wird: Empfohlen wird eine Client-seitige Verschlüsselung vor dem Transfer in die Cloud mit voller Schlüsselhoheit beim Dateneigentümer. Das bedeutet: Die Daten werden im Unternehmen verschlüsselt und der Cloud-Anbieter hat zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf Klartextdaten oder Schlüssel.
Hier kommt eperi sEcure ins Spiel:
- Verschlüsselung direkt vor dem Upload – Cloud-Anbieter sehen nur Datenmüll
- Schlüssel bleiben im Unternehmen – niemand sonst hat Zugriff
- Einfache Integration in bestehende Systeme wie Microsoft 365 oder Salesforce
- Zukunftssicher dank Crypto Agility und HSM-Kompatibilität
Fazit: Wer Verschlüsselung vernachlässigt, riskiert den Versicherungsschutz
Die beste Cyberversicherung hilft nicht, wenn Sie im Ernstfall keine dokumentierte Sicherheit vorweisen können. Verschlüsselung schützt nicht nur Ihre Daten – sie stellt sicher, dass Ihre Versicherung auch wirklich zahlt.
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